Was einen Finanzberater ausmacht

Wie und wo arbeiten Finanzberater? Welche Qualifikationen sind nötig, um den Beruf ausüben zu können? Und welche Fähigkeiten sollten Interessenten für den Job mitbringen? Hier erfahren Sie, was Sie rund um das Berufsbild des Finanzberaters wissen sollten.

Welche Aufgaben Finanzberater haben und wo sie tätig sind

Finanzberater helfen ihren Kunden bei der Finanzplanung. Dabei kann es sich um die Beratung zu Produkten der Altersvorsorge, Investments oder auch Krediten handeln. Zu den Aufgaben des Beraters gehört es dabei sowohl die Finanzmärkte als auch die finanzielle Lage und die Möglichkeiten des Kunden einzuschätzen. Auf Basis seiner Analysen unterstützt er den Kunden anschließend bei der Auswahl passender Produkte.

Die Jobaussichten für Finanzberater sind grundsätzlich gut. Sie finden häufig Beschäftigungen in Banken und Sparkassen sowie bei Finanzdienstleistern wie Swiss Life Select, MLP oder der DVAG. Darüber hinaus gibt es in dem Beruf aber auch viele Selbstständige. Das Gehalt von Finanzberatern kann sich je nach Tätigkeit sehr deutlich unterscheiden. Im Durchschnitt liegt es laut gehalt.de monatlich bei 4.744 Euro.

Diese Fähigkeiten sollten Finanzberater mitbringen

Als Finanzberater ist es nicht nur wichtig, sich auf den Finanzmärkten auszukennen. Man muss auch die damit verbundenen, oft sehr komplexen, Produkte bestens kennen und sie dem Kunden so erklären können, dass er sie versteht. Auch und gerade wenn dieser selbst wenig Ahnung von Geldangelegenheiten hat.

Um dies gewährleisten zu können, sollten Finanzberater unter anderem gern mit Menschen arbeiten und über gute Fähigkeiten in der Kommunikation verfügen. Auch eine gewisse Empathie kann in dem Beruf nicht schaden. Sich in Menschen hineinversetzen zu können, hilft dem Berater etwa zu erkennen, was dem Kunden wichtig ist und welche Finanzprodukte zu ihm passen.

Darüber hinaus ist es besonders für selbstständige Finanzberater unerlässlich, dass sie sich bestens organisieren können. Und stressresistent sollten sie sein. Denn wer allein für seine Termine und für sein Einkommen verantwortlich ist, sitzt oft auch mal länger oder außerhalb üblicher Arbeitszeiten beim Kunden. Dafür haben Selbstständige durch gute Organisation häufig – eher als Angestellte – die Möglichkeit, sich zeitliche Freiräume zu schaffen.

Finanzberater werden: So gelingt der Einstieg in den Beruf

Häufig startet die Karriere eines Finanzberaters mit einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich. Das kann beispielsweise eine Lehre als Bank- oder Versicherungskaufmann sein. Ebenso möglich ist der Einstieg über ein wirtschaftswissenschaftliches Studium. Nach erfolgreichem Abschluss führt in diesen Fällen in der Regel eine Weiterbildung zur Qualifikation als Finanzberater.

Aber auch Quereinsteiger sind in der Finanzbranche oft willkommen. Bei Swiss Life Select beispielsweise, wo der erste Einstieg in die Branche und den Beruf des Finanzberaters unter anderem über ein Praktikum oder Traineeprogramm möglich ist.

Am Ende der Aus- bzw. Weiterbildung zum Finanzberater steht meist eine fachspezifische Prüfung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK). Je nach Prüfung lässt sich hier zum Beispiel der Abschluss als Fachwirt für Finanzberatung (IHK) oder Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK) erreichen.

Mit einem solchen Titel oder einer entsprechenden alternativen Qualifikation ist es zudem möglich, eine sogenannte 34f-Erlaubnis zu beantragen. Diese ist nötig, um Finanzanlagen vermitteln zu dürfen. Entsprechend häufig verfügen Finanzberater über diese Erlaubnis. Über 70 Prozent sind es laut Geschäftsführer Günther Blaich bei Swiss Life Select, wie er 2017 in einem Interview erklärte. Ab einer gewissen Karrierestufe schreibt der Finanzdienstleister die Erlaubnis sogar vor.

Internate in Deutschland und England

Ob in Deutschland oder im britischen Mutterland der Internate – alle erstklassigen Privatschulen nehmen die ganze Persönlichkeit eines Kindes in den Blick. Mithilfe einfühlsamer, fortschrittlicher Pädagogik, modernsten Einrichtungen und fantastischen Freizeitangeboten bieten sie Schülern ein stabiles Fundament zeitloser, zukunftsorientierter Werte.

Überblick über Premium-Internate in Deutschland

Die Internatslandschaft in Deutschland ist so unterschiedlich wie die Bundesländer selbst. In Bayern und Baden-Württemberg tummeln sich besonders viele erstklassige Internate. Der Grund ist bekannt: Die schulischen Anforderungen sind in diesen Bundesländern am höchsten.

Doch auch andere deutsche Regionen warten mit renommierten, anspruchsvollen Internaten auf. Sie liegen von Wattenmeer und Dünengras umgeben auf einer sicheren Insel, an der Mündung der Schlei, oder in Tuchfühlung zur Hauptstadt.

All diesen Internaten in Deutschland ist gemeinsam, dass sie dem deutschen Schulsystem entsprechend das Abitur anbieten. (Doch das ist längst nicht alles.) Strebt ein Schüler später ein Studium an einer ausländischen Universität an, so kann er in einigen der besten, deutschen Privatschulen auch das anspruchsvolle Internationale Abitur (International Baccalaureate) ablegen.

Deutschland hat außerdem Internate zu bieten, die spezielle Begabungen und Interessen abdecken:

  • So gibt es Sport-Internate, welche die Spitzenathleten von morgen hervorbringen.
  • Eltern können Internate mit professionellem Reitunterricht finden.
  • Manche Privatschulen bieten sogenannte MINT-Klassen an. Hier werden hochbegabte Schüler in Mathematik, Naturwissenschaft und Technologie besonders gefördert.
  • Auch musisch begabte Kinder finden in deutschen Internaten eine Heimat, zum Beispiel beim Ballett.

Wie profitiert ein Kind von einem Aufenthalt in einem deutschen Internat?

  • Zunächst einmal genießt es eine erstklassige, akademische Ausbildung.
  • Die engagierten Lehrer leben häufig mit den Schülern zusammen und erreichen so eine hohe professionelle Bindung und Respekt. Für ihren Lehrer lernen die Schüler gerne.
  • Die Klassen in deutschen Internaten sind klein und kein Schüler kann sich verstecken.
  • Der Unterricht ist zukunftsorientiert, fachübergreifend und geht häufig in die Praxis über.
  • Internatsschüler profitieren von der Möglichkeit, Klassenreisen zu unternehmen und parallel dazu per E-Learning ihren Unterricht fortzusetzen. Dies ermöglicht einzigartige Erfahrungen und kommt der digitalisierten Zukunft entgegen.

Internate in Deutschland führen ihre Schüler viel weiter als bis zum Abitur:

  • Sie haben das Ziel, die Persönlichkeiten ihrer Schüler umfassend zu entwickeln und deren typische Eigenarten zu Stärken zu machen. Hauseltern, Erzieher und Lehrer setzen ihren Fokus auf jeden Schützling. Sie betreuen, stärken und lenken die jungen Menschen durch den ganzen Tag.
  • Auch außerhalb der Schule ist mit dem Lernen in einem Internat nicht Schluss. Zahlreiche Gilden und Arbeitsgemeinschaften locken die Schüler, sich zu beteiligen. Das kann Segeln sein, ein Start-up gründen, plastische Kunst, Bienenzucht, das Erlernen eines Handwerkes, Bogenschießen, soziales Engagement, Tanz, Kochen, Yoga.
  • So erfährt jeder Internatsschüler, dass er nicht nur eine Facette hat. Zudem öffnen die Mädchen und Jungen ihren Blick, erfahren die Vielfalt und Dimension unserer Gesellschaft, lernen mit Herz, Hand und Hirn.
  • Ein Premium-Internat ist ein zweites Zuhause, in das Schüler nach den Ferien gern wieder zurückkehren. Auf dem Campus treffen sie ihre Schulkameraden wieder, mit denen sie eng zusammengewachsen sind. Früh gründen Mädchen wie Jungen hier intensive Freundschaften, die weit über die Internatszeit hinaus Bestand haben.
  • Ein modernes, deutsches Premium-Internat möchte weltoffene, international orientierte, schwingungsfähige Persönlichkeiten erziehen, die sich selbstsicher ihrer dynamischen Zukunft stellen.

Unterschied zum öffentlichen deutschen Schulsystem:

  • Deutsche Premium-Internate befolgen den Lehrplan des jeweiligen Bundeslandes. Ihre Möglichkeiten, Schülern Wissen zu vermitteln, sind jedoch ungleich größer. Zudem nehmen sie in der Erziehung die ganze Schülerpersönlichkeit in den Blick.
  • Internatslehrer haben den Vorzug kleiner Klassen. So können sie sich ganz auf den Einzelnen konzentrieren. Sie verwenden dabei modernste pädagogische Methoden und passen diese dem jeweiligen Lerntyp an.
  • In einem deutschen Internat kann auch Segeln oder Tanzen ein Abiturfach sein. Auch außerschulisch bieten Premium-Internate in Deutschland ein Füllhorn an Aktivitäten an, in welche sich die Kinder stürzen können. So lernen sie spielerisch bis in den Abend weiter.

Was kostet der Internatsaufenthalt in Deutschland?

Eine erstklassige Internatserziehung hat natürlich ihren Preis. Man muss zwischen 2000 bis 3000 Euro monatlich rechnen. In der Zukunft eines Kindes wird diese Investition reichlich Zinsen bringen.

Das Mutterland der Elite-Internate ist England.

Hat Deutschland rund 250 Internate zu bieten, so sind es in England über 2000. Die besten von ihnen haben eine uralte Tradition: Es existieren britische Internate, die über 600 Jahre alt sind, wie zum Beispiel die Sevenoaks School im herrlichen Kent. Ihre Absolventen erreichen Spitzenabschlüsse.

Viele britische Premium-Internate strahlen diesen typischen Harry-Potter-Charme aus. Doch das täuscht darüber hinweg, dass sie pädagogisch und erzieherisch weit vorausdenken und handeln. Dies auf den Grundfesten ihrer traditionellen Werte, die je nach Charakter der Privatschule unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

So ist die Royal Hospital School an der rauen Küste aus der Marine heraus entstanden und bildet noch heute zukünftige Kadetten aus. Das ehrwürdige St. Clare’s dagegen atmet die Luft der berühmten Oxford-Universität ein und ist für einen liberalen Erziehungsstil bekannt.

Englische Internate bieten einen Kosmos der Disziplin, Leistungsbereitschaft und des Respektes. Die Privatschüler profitieren auf zahlreichen Ebenen.

  • Englisch ist die globale Sprache nicht nur in Wirtschaft und Wissenschaft, sondern auch in den Künsten. An einem Internat in Großbritannien lernt ein deutscher Schüler fast nebenbei, sich natürlich auszudrücken.
  • Meisterliche Lehrer, die für ihr Fach glühen, unterrichten Klassen von 7 bis 11 Schülern. Sie stehen auch nachmittags und abends zur Verfügung, um ihren Schützlingen zu helfen, akademische und seelische Anforderungen zu meistern.
  • In der Oberstufe erlaubt das britische Schulsystem die Konzentration auf vier Fächer. So können Schüler schwache Fächer abwählen und sich früh intensiv ihren Interessen und Begabungen widmen.
  • Diese Fächer können sehr modern sein, wie etwa Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, IT-Technologie, Jura.
  • Auch musisch oder sportlich kann sich ein begabtes Kind bester Unterstützung sicher sein. Die St. Edmunds School etwa zieht die talentiertesten Musiker aus aller Welt an, die hier in Probenräumen und auf Bühnen lernen, ihre Instrumente zu beherrschen. Und die schottische, mehrfach ausgezeichnete St. Leonards School ist die Pilgerstätte aller Schüler, die im Golf ambitioniert sind.
  • Die Millfied School im idyllischen Somerset setzt sportlich noch eines drauf: 130 Profitrainer trainieren junge Athleten im Schwimmen, Rugby, Reiten, Radfahren und zahlreichen anderen Disziplinen. Sie bieten olympische Sportanlagen und Platz für 53 Pferde. Rund 30 akademische Fächer geben jedem Kind die Chance, seinen Neigungen nachzugehen und sich darin zu verbessern.
  • Schülerinnen und Schüler an Internaten in England lernen außerdem in State-of the Art-Lehreinrichtungen, nach denen sich manche Universität die Finger lecken würde.
  • Englische Spitzen-Internate unterhalten weltweit Alumni-Vereine, in denen Ehemalige jederzeit Zutritt haben und somit bestens vernetzt bleiben.

So wird der Boden bereitet, auf dem die britischen Internatsabsolventen einst den Weg in die Spitzen-Universitäten des Landes antreten.

Fazit über Internate in Deutschland und England:

Wer seinem Kind eine intensive Lernerfahrung vermitteln möchte, der sollte über einen Internatsaufenthalt nachdenken. Mehr Anregungen, professionelle Förderung und beste Lehrer findet man im öffentlichen Schulsystem nirgends. Zu der erstklassigen Ausstattung der Privatschulen kommt das fantastische Freizeitangebot, das eine ganz eigene, spielerische Lernumgebung darstellt.

Eltern, die für ihr Kind eine internationale Zukunft wünschen, können in einem Premium-Internat die Grundlagen dafür festigen. Mit fortschrittlichsten pädagogischen und digitalen Mitteln gemischt mit Einfühlsamkeit und einer familiären Atmosphäre, die Internatsschüler in einem sicheren, fruchtbaren Bildungskosmos heranzieht.

Wie sinnvoll ist Online-Nachhilfe?

Wenn Du in der Schule oder an der Uni mit einem bestimmten Fach zu kämpfen hast oder einfach etwas Neues lernen möchtest, wie eine Sprache, Nähen, Malen oder Yoga, kann ein Privatlehrer von großem Nutzen sein. Nicht immer findet man den passenden Privatlehrer oder schafft es, die private Nachhilfe in den Alltag zu integrieren. Und genau dort kommt die Online-Nachhilfe ins Spiel! Erfahre in diesem Artikel mehr über die verschiedenen Vorteile!

Ein Lehrer, der sich in seinem Bereich auskennt und sein Wissen verständlich vermitteln kann, der eins-zu-eins mit Dir zusammenarbeitet, kann einen großen Unterschied für Deine schulische, berufliche oder persönliche Entwicklung bedeuten.

Die Technologie hat die Nachhilfe grundlegend verändert und Online-Nachhilfe per Webcam hat sich gerade in der Corona-Krise nicht nur als praktisch, sondern auch als effektiv erwiesen. Viele Schüler paukten in dieser Zeit unter anderem online Mathe mit Superprof, um den Anschluss nicht zu verlieren. Online-Nachhilfe hat viele Vorteile, darunter:

Lernen, wann und wo Du willst

Einer der wesentlichen Vorteile des Online-Lernens besteht darin, dass der Standort des Lehrers und des Schülers kein Problem darstellt. Ein paar Grundvoraussetzungen wie ein Computer und eine Internetverbindung und Du kannst von überall aus mit einem Privatlehrer lernen. Auf diese Weise wird ein Sport- oder Sprachkurs vor oder nach der Arbeit möglich oder sogar in der Mittagspause, ohne dass man Zeit verliert, weil man erst noch durch die halbe Stadt fahren muss. Das spart viel Zeit, Energie und eventuell sogar Fahrtkosten, die Du für andere Aktivitäten nutzen kannst!

Individuelles Lernen im eigenen Tempo

Nicht anders als bei sich zu Hause oder beim Lehrer sind natürlich auch Online-Nachhilfestunden Einzelunterricht. Als Schüler kannst Du dieselben Themen mehrmals mit Deinem Lehrer behandeln, eben so lange, bis Du es auch wirklich verstanden hast. Dies ist anders als beim Lernen in einer größeren Gruppe, wo die Schüler sich dem Tempo der gesamten Klasse anpassen müssen. Privatlehrer können sich die Zeit nehmen, die Schwachpunkte eines Schülers in seinem eigenen Tempo individuell zu stärken.

Besseres Lernen mit interaktiven Tools

Die neue Generation ist an Video-Chats und Textnachrichten gewöhnt. Neue Softwareanwendungen schüchtern sie nicht ein! Sie passen sich schnell an die Online-Lernumgebung an. Der digitale Fernunterricht bietet kreative, neue Wege und Mittel, um die Lernerfahrung für Schüler spannender zu machen. Zahlreiche Tools wie Apps und Videos vermitteln den Stoff verständlich und kurzweilig.

Lernen von den Besten

Bei all den neuen digitalen Möglichkeiten fragen sich vielleicht einige, warum man überhaupt noch einen Lehrer braucht. Kann man heute nicht alles ganz einfach über Apps und Videos lernen? Zahlreiche Studien belegen, dass der persönliche Kontakt mit einem Lehrer, der den Schüler leitet und motiviert, ganz entscheidend für das Weiterkommen ist. Aber den passenden Lehrer zu finden, ist nicht immer leicht. Ein großer Vorteil von Online-Nachhilfe besteht darin, dass Schüler die Möglichkeit haben, unter den besten Lehrern wählen zu können und nicht nur unter denen, die in der Nähe wohnen.

Der beste Lehrer für Dich wohnt vielleicht nicht in der gleichen Stadt wie Du und vielleicht nicht einmal im gleichen Land! Durch Online-Nachhilfe wird die Auswahl viel größer! Online findest Du den perfekten Lehrer für Dich: Wenn Du Spanisch lernen möchtest, weil Du ein Jahr in Madrid studieren möchtest, findest Du vielleicht einen Spanischlehrer in Madrid, der Dir gleichzeitig auch noch etwas über die Stadt und das Land erzählen kann. Wenn Du Dich auf die Aufnahmeprüfung an einer bestimmten Uni vorbereiten möchtest, findest Du online vielleicht einen Studenten an eben dieser Uni!

Keine Ablenkungen

Es ist nicht immer einfach, sich in der Gruppe zu konzentrieren oder in einem fremden Umfeld. Alleine zu Hause mit Deinem Online-Lehrer fallen viele Ablenkungen weg. Für viele Schüler ist der Eins-zu-Eins-Unterricht mit einem privaten Lehrer an einem Bildschirm das Beste aus zwei Welten.

Wenn Du jetzt immer noch nicht von Online-Unterricht überzeugt bist, dann probiere es doch einfach mal aus!

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Kommunikationsfähigkeiten

Im Rahmen der kommunikativen Fähigkeiten sollte die Sprache das letzte notwendige Werkzeug sein, bevor eine Aussage formuliert wird. Aber lange bevor wir zum äußeren Ausdruck unserer Ideen kommen, müssen wir einen Prozess durchlaufen, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, die zusammen die kommunikativen Fähigkeiten des Studenten prägen.
Einer dieser Faktoren würde der Kommunikationsstil sein. Dies wird zu Hause gelernt und entwickelt sich in den ersten Lebensjahren eines Studenten. Es ist sehr stark mit seiner Herkunftskultur verbunden, d.h. mit der Gemeinschaft, in der er geboren wurde und seine Kindheit verbrachte, aber es ist unabhängig davon, und es hat mit dem Kommunikationsstil seiner engsten Umgebung und insbesondere seiner Familie zu tun. Dies kann eine geschlossene, offene, top-down, bottom-up, diagonale oder indirekte Art der Kommunikation sein. Bestimmte Stile erleichtern die Kommunikation, während andere sie behindern, wodurch sie unverständlich und sogar widersprüchlich wird.

Eine weitere Gruppe von Faktoren würden sich auf die Person des Studenten auf psychischer und physischer Ebene beziehen. Ihre Persönlichkeit, ihre Stärken und Schwächen sowohl physisch als auch psychisch, ihre persönlichen Eigenschaften wie Extrovertiertheit oder offenere und kommunikativere Temperamente werden bis zu einem gewissen Grad die Kommunikation erleichtern, während körperliche Schwächen oder Sehfehler, Gehör oder psychologischer oder nervöser Typ zu Kommunikationsschwierigkeiten führen. Die Motivation oder Einstellung zur Kommunikation und zum Lernen hängt von den Bedürfnissen, Vorlieben und Überzeugungen der einzelnen Schüler über die Ergebnisse ihres Handelns ab.

Die Herkunftskultur, einschließlich ihrer Muttersprache, spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle bei der Entwicklung ihrer Kommunikationsfähigkeiten. Die Muttersprache, mit einem mehr oder weniger großen Reichtum oder einer Spezialisierung auf Vokabeln, wird die Kommunikationsfähigkeit des Einzelnen beeinträchtigen. Jede Kultur definiert die Dinge in gewisser Weise, sowohl materielle Dinge als auch abstrakte Konzepte, und in letzteren treten die größten Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen auf. Begriffe wie Zeit, Raum, Gefühle, soziale Beziehungen sind in fast allen Kulturen unterschiedlich. Der Kommunikationsstil variiert in jeder Kultur erheblich und ist teils offener und spontaner, teils formaler und strenger in ihrem Kommunikationsstil. Der Empfänger der Nachricht hat einen großen Einfluss auf den Inhalt und die Form der Nachricht. Alter, Geschlecht oder sozialer Status des Empfängers können die Botschaft in vielen Kulturen stark einschränken, während in anderen die Unterschiede geringer sind.

Ein weiterer wichtiger und einflussreicher Faktor für die Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten des Schülers ist zweifellos der Lernstil jedes einzelnen Schülers, da er in hohem Maße den Erwerb von Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten im Allgemeinen bestimmt. Einige Schüler haben mehr visuelle oder grafische Lernstile entwickelt, während andere im Gegenteil, Kenntnisse und Fähigkeiten leichter durch einen eher auditiven Stil erwerben oder in anderen Fällen eine größere Empfänglichkeit und ein besseres Verständnis für abstrakte oder logische Konzepte haben.

Andererseits verändert sich die Sprache historisch, geographisch und sozial. Es ändert sich auch in jeder Situation, je nach Identität der Teilnehmer (Alter, Geschlecht, sozialer Status, soziale Gruppe und Rolle), dem behandelten Thema (rechtlich, technisch usw.), dem Umfeld (vor Gericht, in der Anwaltskammer), dem Medium (schriftlich oder mündlich), dem Grad der Formalität (intim, zeremoniell usw.) und dem Schreibstil (deskriptiv, überzeugend usw.), oder dem verwendeten Sprachstil (rhetorisch, abwertend usw.). So viele Variablen, mit mehreren Parametern, die innerhalb jeder Variablen zu berücksichtigen sind, könnten das Erlernen einer Sprache zu einer Aufgabe von enormem Ausmaß und schwer zu bewältigen machen. Glücklicherweise vergeben viele Muttersprachler Nicht-Muttersprachlern, wenn sie Fehler machen, da sie sich der Komplexität der anstehenden Aufgabe bewusst sind. Kurz gesagt, ich wage es, kommunikative Kompetenz als eine sprachliche Umsetzung einer bestimmten Sprache zu definieren, d.h. an eine bestimmte Situation angepasst, oder als die Fähigkeit, eine geeignete Version der Sprache zu produzieren, die für einen bestimmten Zweck, eine bestimmte Person oder Situation geeignet ist.

Während meiner über 30-jährigen Erfahrung. Teil 2

Bedeutung und Form im Sprachunterricht zu vereinen, ist heute das Ziel verschiedener Methoden und Verfahren. Ob grammatikalische Regeln deduktiv oder induktiv gelehrt werden, der Sprachschüler muss die Grammatik einer Sprache, einschließlich Morphologie, Syntax, Semantik, Phonologie und Phonetik, erlernen, um in dieser Sprache zu funktionieren; zusätzlich zu anderen kommunikativen Aspekten der Sprache, die seine kommunikative Kompetenz prägen werden.

Glücklicherweise hat der Fremdsprachenunterricht die Notwendigkeit offenbart, diesen logozentrischen Ansatz zu ändern und an den spezifischen Interessen und Bedürfnissen der Schüler auszurichten, was einen unausweichlichen psychozentrischen Ansatz impliziert, der sich in allen Bereichen des Sprachunterrichts, in der Auswahl, der Graduierung, der Kontextualisierung, der Integration von Fähigkeiten und der intrinsischen Differenzierung von Inhalten, nicht nur nach Fachgebieten, sondern auch nach Niveaus und Fähigkeiten, manifestieren würde. Dieser neue Ansatz wird als lernerzentrierter Ansatz bezeichnet, im Gegensatz zu dem sprachzentrierten Ansatz, der seit vielen Jahren viele Lehrpläne und Materialien für den Sprachunterricht charakterisiert hat und immer noch charakterisiert.

Andererseits waren die verwendeten Inhalte in vielen Fällen für die Mehrheit der Studierenden aus mehreren Gründen nicht von Interesse, erstens wurden sie aufgrund ihrer sprachlichen Inhalte und nicht aufgrund ihres individuellen oder allgemeinen Interesses ausgewählt. Andere Gründe wären, ihre mangelnde Beziehung zu der Bedeutung und dem Interesse, das diese Inhalte für diese bestimmte Gruppe von Schülern haben könnten (psychozentrisches Kriterium), die Korrelation mit der sozialen Gegenwart der Schüler (soziozentrisches Kriterium) und die fehlende Verbindung zwischen ihnen. Das heißt, die Inhalte wurden nach einem logozentrischen Kriterium ausgewählt, je nach der Bedeutung der Sprache, die sie lernen müssen. Dies ist ein sprachzentrierter Ansatz, nicht ein studentenzentrierter.

Die Verwendung von Artikeln über die Raumfahrtmission zum Mars oder gefährdete Tierarten auf Sumatra oder ähnliches; als Inhalt für das Sprachenlernen finde ich sie für die meisten Studenten jeder Sprache irrelevant, was einem der Grundprinzipien des studentenzentrierten Ansatzes widerspricht, der darauf abzielt, sicherzustellen, dass die Studenten entsprechend ihren besonderen Merkmalen, Bedürfnissen und Interessen lernen und die Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, die es ihnen ermöglichen, effektiv in der Gesellschaft zu funktionieren. Ich bezweifle sehr, dass Inhalte, die so unterschiedlich und spezifisch sind wie die vorherigen Beispiele, die Fähigkeit haben, einen ähnlichen Kontext zu schaffen wie diejenigen, mit denen sie konfrontiert werden, wenn sie die Sprache verwenden, die sie lernen, oder sogar diejenige oder diejenigen, die sie bereits kennen.

Das oberste Ziel jeder Sprache ist die Kommunikation. Das ist seine Alma Mater, der Grund für seine Existenz. Die durch die Sprache erleichterte Kommunikation wird in allen Fällen zwischen Menschen und im Falle von Fremdsprachen zwischen Menschen verschiedener Kulturen hergestellt. Um mit den Menschen, die andere Sprachen sprechen, interagieren zu können, haben die Studenten keine andere Wahl, als in vielen Fällen in ihre Länder zu reisen, wo sie etwas über ihr Territorium und ihre Bräuche erfahren, und dort werden sie auf verschiedene Varianten der Sprache stoßen, die sie lernen, je nachdem, in welche geografischen Gebiete sie gehen, mit welchen Menschen sie interagieren und in welchen Situationen sie sich befinden. Der Kulturschock, den sie erleben, wird sich mehr oder weniger stark auf ihre Sicht der Welt, der fremden Kultur, der eigenen Kultur und ihrer selbst auswirken.
Als Sprachlehrer sind wir das Fenster zur Außenwelt ihrer eigenen Kultur und das macht uns zu Mentoren. Dabei geht es nicht nur um Sprachkenntnisse, sondern auch um soziale und kulturelle Fähigkeiten, die sich schließlich mit der eigenen Weltanschauung oder dem eigenen mentalen Modell der Realität kontrastieren könnten.

Darüber hinaus benötigen alle Lernenden eine Reihe von Instrumenten und Strategien, um das Sprachenlernen zu erleichtern, und eine persönliche Einstellung, die von allen oben beschriebenen Faktoren und Umständen beeinflusst wird.

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Während meiner über 30-jährigen Erfahrung. Teil 1

Während meiner über 30-jährigen Erfahrung als Sprachschüler und einigen weniger als Sprachenlehrer gab es zwei Umstände, die meinen leidenschaftlichen Enthusiasmus, andere Sprachen zu lernen und mit anderen Völkern kommunizieren zu können, stark behindert haben, mit anderen Kulturen in Kontakt zu treten, ihre Sitten kennenzulernen, sie mit meinen zu vergleichen und zu versuchen, bei den Besten zu bleiben und die Schlechtesten von allen zu beseitigen.

Die Umstände, auf die ich mich beziehe, waren nicht ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen, sondern waren in Zeiten und Orten, in denen sich mein Kontakt zu Sprachen entwickelt hat, durchaus üblich. Ich beziehe mich auf eine Herangehensweise, die seit langem und auch heute noch das Lehren und Lernen von Sprachen durchdringt: die vorherrschende Rolle der Sprachform (Grammatik) und die Unterordnung aller Inhalte und Materialien. Wie das vorige Beispiel zeigt, ist die Kenntnis der Grammatik einer Sprache kein unabdingbarer Faktor für die Kommunikation.

Obwohl in den Lehrplänen in den letzten Jahren mehr kommunikative als rein sprachliche Ziele enthalten waren, durchdringt die Grammatik nach wie vor den Fokus vieler Lehrpläne verschiedener Sprachen, und diese folgen dem so genannten Lehrverfahren (PPP), Präsentationstheoretischen Inhalten, gesteuert durch verschiedene Übungen und Schülerproduktionen des Gelernten in einer Umgebung, die ihre Kreativität sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts optimal fördert. Auf den Sprachunterricht angewendet, konzentriert sich dieses Verfahren zunächst auf den Unterricht von grammatischen und sprachlichen Strukturen. um die spätere Produktion einer grammatikalisch korrekten Sprache zu unterstützen, jedoch zum Nachteil einer spontaneren und kreativeren Kommunikation.

Es ist bewiesen, dass es sehr schwierig ist, sich auf das zu konzentrieren, was gemeint ist (Bedeutung), und gleichzeitig auf das, was gemeint ist (Form). Die Schüler können das Wissen über die Sprache, die sie besitzen, nicht optimal nutzen, wenn sie sich auf bestimmte Formen konzentrieren. Langfristig werden sie weniger Gelegenheiten haben, ihre Sicherheit zu verbessern und die Kommunikation in realen Situationen zu verbessern. (Willis und Willis, 2007).

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Die Bedeutung der Grammatik

„Best echt bedeutet Bildung selbst herauszuholen.“

Um den obigen Satz zu verstehen, müssen Sie das verwendete Lexikon kennen. Obwohl, ohne die minimalen grammatikalischen Regeln, ist die Bedeutung sehr schwer zu erraten.

„Echte Bildung bedeutet best selbst herauszuholen.“

Bei dieser Gelegenheit können wir die Bedeutung erraten, denn wir sind in der Lage, die Reihenfolge der Wörter zu erkennen, d.h. sie folgen der anerkannten Ordnung des Deutsche Satz. Der Satz hat die Struktur von „Subjekt + Objekt + Verb“ (SOV). Und es ist diese minimale grammatikalische Regel, die uns hilft, die Bedeutung des Satzes zu verstehen. Denken wir daran, dass andere Sprachen anderen Konventionen folgen (SOV, VSO, VOS, OVS, OSV), (Hawkins, J. A. 1983).

Daraus lässt sich ableiten, dass ein Satz mit ausreichender Kenntnis des verwendeten Lexikons und minimalen Grammatikbegriffen aufgebaut werden kann. Um jedoch das Verständnis zu erleichtern und komplexere Bedeutungen ausdrücken zu können, benötigen wir viel mehr grammatikalisches Wissen.

„Wahre Bildung bedeutet, das Beste aus sich selbst herauszuholen.“ Mahatma Gandhi.

Schließlich gelingt es uns durch die Anwendung der entsprechenden grammatikalischen Regeln, eine Bedeutung zu schaffen, die perfekt verständlich und leicht zu erkennen ist.